Funktionsstörungen im Bewegungsapparat
Zum Bewegungsapparat des Menschen gehören das Skelett (die Knochen), Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien und Gelenke. Gesteuert werden alle Anteile über das Nervensystem. Zahlreiche Erkrankungen können die Funktion des Bewegungsapparates erheblich einschränken.
Arthrose – was im Gelenk passiert und was das für Sie bedeutet
Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen – und zugleich eine der am meisten missverstandenen. Viele Menschen verbinden damit zwangsläufig Schmerz, Abnutzung und den Verlust von Beweglichkeit. Tatsächlich verläuft Arthrose oft schleichend und sehr unterschiedlich. Wer versteht, was im Gelenk geschieht, kann Beschwerden besser einordnen, realistische Erwartungen entwickeln und gezielter handeln.
Bandscheibenvorfall
Eine Bandscheibe ist verformbar und elastisch. Sie erlaubt dadurch eine gewisse Beweglichkeit zweier benachbarter Wirbelkörper und federt Belastungen ab. Bei einem Bandscheibenvorfall quillt die Bandscheibe aus ihrem angestammten Ort heraus. Lesen Sie mehr darüber, welche Folgen ein Bandscheibenvorfall haben kann ...
Blockierungen
An allen Gelenken können durch verschiedene Ursachen, beispielsweise durch Zugluft, Heben schwerer Lasten und ungewohnte körperliche Tätigkeiten, Blockierungen auftreten. Die Folge sind Bewegungseinschränkungen und meistens auch gewisse Zwangshaltungen.
Faszien
Faszien spielen ebenso wie Muskeln und Gelenke eine wichtige Rolle bei Funktionsstörungen, die unterschiedlichste Symptome wie Kopfschmerzen, Wirbelsäulenprobleme, Schwindel, Tinnitus und auch Entwicklungsstörungen bei Kindern zur Folge haben können.
Osteoporose
Die Osteoporose ist eine Systemerkrankung des Skeletts. Sie geht mit einem erhöhtem Frakturrisiko durch eine Verminderung von Knochenmasse und Knochenstruktur einher. Man spricht häufig auch von Knochenschwund. Etwa 25-30 Prozent aller Frauen entwickeln nach dem 60. Lebensjahr eine manifeste Osteoporose. Ca. 65.000 Oberschenkelhalsfrakturen pro Jahr in Deutschland sind die Folge einer Osteoporose.
Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
Schleimbeutel befinden sich vor allem an besonders beanspruchten Körperstellen, beispielsweise an Ellbogen, Knie, Hüfte oder Schulter. Sie bilden eine Gleitschicht und eine Art Dämpfer zwischen harten und weichen Strukturen. Die häufigste Ursache für eine Schleimbeutelentzündung ist eine Drucküberlastung. Die Region um den Schleimbeutel herum schwillt an und reagiert schmerzhaft auf Druck.
Tennisarm und Golferellenbogen
Eine Überbeanspruchung und verschleißbedingte Veränderungen der Muskelansätze im Unterarmbereich können zu einem sogenannten Tennisellenbogen/Tennisarm oder zu einem Golferellenbogen führen. Um einen Sehnenriss oder dauerhafte Bewegungseinschränkungen zu vermeiden sollte eine möglichst frühzeitige Sehnentherapie beim Facharzt erfolgen.
Wenn sich Bewegungen verfestigen
Sie leiden unter andauernden Verspannungen und Rückenschmerzen? Ursache dafür könnte zum Beispiel eine Funktionsstörung Ihres Magens sein! Ja, denn alle Strukturen (Muskeln, Sehnen, Gelenke ...) und die Organe sind von dünnen Bindegewebshüllen, den sogenannten Faszien umgeben und durch diese miteinander verbunden. Faszien bieten Organen und Strukturen Schutz und sorgen dafür, dass sich diese allen Bewegungen anpassen ohne dafür ihren ursprünglichen Platz zu verlassen.
Arthrose oder Arthritis? Der wichtige Unterschied
Gelenkschmerzen werden im Alltag oft pauschal als „Arthrose“ bezeichnet. Tatsächlich können sich hinter ähnlichen Beschwerden sehr unterschiedliche Ursachen verbergen. Besonders häufig werden Arthrose und Arthritis miteinander verwechselt – obwohl sie sich grundlegend unterscheiden. Wer den Unterschied kennt, kann Symptome besser einordnen und gezielter nach Klarheit suchen.
Was ist rheumatoide Arthritis?
Gelenkschmerzen werden häufig pauschal als „Rheuma“ oder „Verschleiß“ bezeichnet. Tatsächlich können sich hinter ähnlichen Beschwerden sehr unterschiedliche Ursachen verbergen. Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke und unterscheidet sich grundlegend von der Arthrose. Wer die typischen Merkmale kennt, kann Symptome besser einordnen und gezielter nach Klarheit suchen.
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